Rémy
Brès-Feuillet
Contre-ténor


Heure et lieu
14 avr. 2026, 19:00 – 23:00
Theater an der Wien, Linke Wienzeile 6, 1060 Wien, Autriche
À propos de l'événement
Mit einem Paukenschlag beginnt Georg Friedrich Händel sein Opernschaffen in London: Sein 1711 uraufgeführter Rinaldo erzählt eine Geschichte von Kreuzrittern, die die heilige Stadt Jerusalem den „Ungläubigen“ entreißen wollen. Doch der christliche Krieger Rinaldo verliert sich bald auf einem unübersichtlichen Schlachtfeld zwischen Europa und dem Orient, zwischen Magie und Hexerei, zwischen Tugend und Sexualität. Was bedeutet Heldenmut überhaupt noch in einem Krieg um den rechten Glauben, der kaum zu gewinnen ist? Die Regisseurin Nadja Loschky stellt in ihrer Inszenierung nicht das Aufeinanderprallen zweier politisch-religiöser Systeme in den Mittelpunkt, sondern zeigt Rinaldo als Opfer eines brutalen Krieges, vor dessen innerem Auge die opulenten Bilder von Händels Oper erscheinen. Denn für seine Kreuzritter und osmanischen Krieger, für die christliche Prinzessin Almirena und die Zauberin Armida schrieb Händel seine vielleicht prachtvollste und abwechslungsreichste Partitur. Seine Arien sind einerseits Charakterstudien und treiben andererseits ein packendes Drama voran. Mit Francesco Corti steht einer der zur…